Am Morgen stand Giovanni bereits am Bügelbrett, akurat hingen (”hingen oder hangen”) einige seiner und unserer Oberhemden an der Vorhangstange.
“Tee und Kaffee dampfen, der Frühstückstisch gedeckt. Das sind zukünftig meine Aufgaben.”
Er setzte sich zu uns an den Tisch, schlürfte etwas Tee und griff zur Gitarre: “Leute, diese Spanische Studie von Albeniz, die ist durch. Der Hammer ist jetzt dieses Flamenco-Stück “Malaguena”, schon allein wegen dieser bestimmten Anschlagsart, Rasgueado. Das erfordert einige Übung, aber ich kann auf einem Bein stehen und in der Nacht das Licht ausschalten, wo also ist das Problem?”
“Siehst du eins?”
“In dem Sinn nicht. A-Dur im zweiten Bund, Einszweiunddreiund, eins weiter in den dritten, Pampampalona, retour und wusch, zisch zosch. Ja, so geht’s.”

Genau. Wusch, zisch zosch. So hört sich das auch an, wenn ich versuche, das Porreelied zu spielen.
Lieber Chris,
ich habe mich gut und gern hinter das Porree-Lied geklemmt. Es steht zur Hälfte in meinem Repertoire. Ich freue mich, wenn wir zwei es dem Zausel gleichtun werden. Wollen wir es als Zugabe bringen?
Herzliche Grüße
Achim