„Lucertole, mich bringt das völlig aus der Bahn. Die Fürstin hat sich da eingemischt, daß ich jetzt keinen Unsinn schreibe. Diese ganze Sexualität -, Lucci, was meinst denn du?“
Der große Techniker schaute rechts und links. Flugs setzte er sich auf einen seiner heißen Steine, aus einem Wasserfilter ließ er einige Tropfen Nasses in sein Orgon-Glashaus tröpfeln, die relative Luftfeuchtigkeit, das zeigte sein Hygrometer an, schoß auf 80 %. Er spreizte seine Glieder und sah mit gesteigerter Aufmerksamkeit durchs Fenster am Himmel rote Herzballons aufsteigen.
„Lucci, weißt du keine Antwort?“
Der große Techniker blies ein wenig die Wangen auf. Er winkte mich etwas näher zu sich.
„Giovanni, wenn dir die Sexualität Spaß macht, Giovanni – warum nicht? Wenn sie dich heiter stimmt, wenn sie deine Liebe und Zuneigung vertieft, wenn sie dir Vertrauen schenkt, ja, dann ist sie doch ein Geschenk.“
„Signore…“
Ich schlief dann auf dem Sofa ein. Wenn ich morgen wieder wach bin, dann will ich Signores Worte noch ein wenig im Herzen schaukeln lassen. Die Musik, die Conzuela mir im Traum ist, sie wird mich ein Leben lang begleiten.


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