Ich setze bedächtig einen Fuß vor den anderen. Die Weltuhr ist für mich also doch nicht abgelaufen. Manchmal stützt mich Schöner-Fuß bei Spaziergängen zwischen acht und zehn Minuten. Und wenn ich allein unterwegs bin, setze ich mich zum Luftschnappen auf eine Sitzgelegenheit z.B. an einer Bushaltestelle. Tasso Dorato, mein alter lieber treuer Freund Golddachs und seine Frau Karin Recklinghausen wohnen in direkter Nachbarschaft. Sie kommen täglich, öffnen mir eine Tube Tomatenmark oder ziehen die Jalousien hoch, begleiten mich auf dem Weg zum Arzt und überwachen Aktiva und Passiva. Meine vielen Reisen hinterließen ein einzigartiges Manko. Nun erwartet die Regierung von mir, daß ich einen kleinen Beitrag leiste für den Rettungsschirm, unter dem ich mich befinde, daß mir so ein Ding nicht noch einmal passiert. Daß mir bald wieder die Sonne scheint. Davon gehe ich aus.
Denn bereits in der letzten Nacht träumte ich, daß ich etwas Kleines geboren habe, ein winziges Etwas, das ich mit einer Hand umschließen konnte. Ich säuberte diesen Winzling behutsam und als ich ihn mit schützender Kleidung versehen wollte, hatte sich das zarte Geschöpf schon wieder eingesaut. Ich werde das alles noch überdenken müssen. Das Leben ist rätselhaft, darauf bin ich schon gekommen.










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